Perfektes Handwerk

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Perfektes handwerk

Perfektes Handwerk

Die sechs Kernkompetenzen des Sattler-Handwerks - Devoucoux beherrscht sie bis in die Fingerspitzen. Zur größten Zufriedenheit seiner Kunden.
Die Herstellung eines Devoucoux-Sattels erfordert 18 Stunden Arbeit und die Beherrschung der sechs Kernkompetenzen des Sattlers: Zuschnitt, Lederbearbeitung, Produktgestaltung, Fertigung, Nähen mit der Maschine und mit der Hand.

 

DER ZUSCHNITT.

Er ist der erste und entscheidende Schritt im langen Prozess der Sattel-Herstellung. Ein fundamentaler Schritt, der für die Qualität des Sattels ausschlaggebend ist. Der Sattler untersucht die Haut auf kleinste Fehler: Narben, Stellen mit Hautverdünnungen, Impf- oder Parasitenspuren sind Mängel, die ausgeschlossen werden müssen.
Der Sattler muss auch die unterschiedliche Elastizität in der Haut erkennen. Tatsächlich gibt es beim Tier Hautbereiche, die weicher und elastischer sind als andere. Denn jeder einzelne Teil des Sattels erfordert vom Leder eine unterschiedliche Elastizität. Nach sorgfältiger Prüfung des Leders legt der Sattler die verschiedenen Muster für den Zuschnitt auf.
Es gibt zwei Techniken das Leder zuzuschneiden: den traditionellen Zuschnitt mit dem Halbmond, dem für den Sattler typischen Schneidwerkzeug, oder den der äußerst präzisen und weniger anstrengenden digitalen Zuschnitt mit der High-Tech-Maschine.

 

DIE LEDERBEARBEITUNG.

In diesem Schritt werden die zugeschnittenen Teile wo nötig verschönert und der Verlauf der verschiedenen Nähte vorgezeichnet.
Die Lederteile werden aufgespalten, um die gewünschte Dicke zu erhalten. Der Spalt, heller als der Narben, wird leicht gefärbt, damit der Sattel sein einheitliches Aussehen behält. Dann rundet der Sattler die Schnittkanten mit dem Ablassmesser. Schließlich wird der Verlauf der Nähte mit dem Silberstift aufgezeichnet und dann mit dem Schustermesser halb tief in die Haut geschnitten, um die besonders empfindlichen Nahtlöcher vor Abnutzung zu schützen.

 

DIE PRODUKTGESTALTUNG.

Damit sind die Teile bereit zusammengefügt zu werden. Der Bau des Sattels erfolgt in mehreren Etappen und gruppiert sich um dessen Hauptbestandteile: Sattelbaum, Sattelblätter, Sitz und Sattelkissen.
In diesem Arbeitsschritt erhält jeder Sattel seine unverwechselbaren Eigenschaften: den Schwung und die Krümmung des Sattelbaums, die Schaumstoffeinlage in Übereistimmung mit den Sattelblättern, die Grundspannung des Sitzleders, das zuvor in Wasser getaucht wird, um es weich zu machen, und dann an der Luft getrocknet wird, um seine natürlichen Eigenschaften zu erhalten ... Jede Phase beim Bau des Sattels wird vom Sattler einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen.

 

DAS NÄHEN MIT DER MASCHINE.

Es gehört zum Sattelbau und erfordert vom Sattler großes, auf Erfahrung und Geschicklichkeit basierendes Können. Während er den oftmals kompliziert gebogenen Linien auf dem wertvollen, aber schwer kontrollierbaren Leder folgt, muss er die Maschine vollkommen beherrschen: Dazu bedarf es echten Talents.

 

DAS NÄHEN MIT DER HAND.

Es ist die wohl anspruchsvollste Arbeit im Sattler-Handwerk. Zuerst werden mit der Ahle Stück für Stück Löcher in das Leder gestochen. Dann wird mit zwei Nadeln gearbeitet. Dabei wird der Faden durch beide Nadeln gefädelt und durch das erste vorgestochene Loch geschoben. Anschließend werden die Nadeln immer gegenläufig durch die weiteren Löcher geschoben: Es entsteht die berühmte Sattlernaht. Das Nähen mit der Hand ist unerlässlich zur Befestigung der kleinen Sattelblätter am Sitz.

 

DIE FERTIGUNG.

In diesem letzten Arbeitsschritt erhält der Sattel sein Aussehen so wie wir es kennen. Der Sattler montiert ein Stück nach dem anderen. Nachdem er den Sattelbaum mit Haut überzogen hat, kommen die Sattelblätter und Strupfen, dann die Polsterung. Das Know-how des Sattlers garantiert die vollständige Symmetrie von jedem Satz.